Obala kralja Petra Krešimira IV 12, 51280 RAB, KROATIEN
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Über Rab

Bereits im 1. Jh. vor Chr. wird das antike Arbia (Arba, Arva) in einem Dokument des Kaisers Octavian Augustus erwähnt, in welchem er den Status einer Stadt erteilt und sie zum Munizipium verkündet. Kurze Zeit darauf erhält die Stadt den Ehrentitel „Felix“ (glücklich), und ebenso erwähnt wird das Bestehen von fließendem Wasser, Thermen, Tempeln und Theatern. Der kroatische Name Rab taucht in Urkunden über die Gründung des Franziskanerklosters im Jahre 1446 auf.

Auf einem Fels in Form einer Halbinsel gelegen ist die Stadt von Mauern umgeben, die im 8. Jh. zu Zeiten der Byzantinischen Herrschaft entstanden. Der weitere Anbau aus den Zeiten Venedigs blieb bis heute weitgehend erhalten. Innerhalb der Stadtmauern befindet sich ein typisch urbanes Zentrum. Das Gebilde eng aneinander liegender Bauwerke wird durch die drei Hauptstraßen der Stadt abgetrennt; die Obere, Mittlere und Untere Straße. Untereinander durch schmale Gassen durchwoben führen sie zum ältesten Stadtteil, Kaldanca. Die großartige Architektur der steinernen Plätze, Fontänen, Stadtpalais, der zahlreichen sakralen Gebäude wie auch die Portale mit Wappen von Adelsfamilien zeugen von der glorreichen Geschichte der Stadt. Über der Stadt dominieren vier unverkennbare, im romanischen Stil errichtete Glockentürme, von denen der eindrucksvollste der 26 m hohe Glockenturm der Hl. Maria ist.

Unweit des Stadtkerns befindet sich der Komrčar-Park, der Stolz Rabs. Mit der Ankunft des Oberförsters Justus Belia nach Rab im Jahre 1883 wurde auf 12 Hektar einstigen Weidelands ein grünes Labyrinth aus autochthonen Grünpflanzen angepflanzt, beispielsweise bestehend aus Aleppo-Kiefern und wilden Olivenbäumen, die mit exotischen Palmen, Kaktussen und Agaven harmonieren. Dem Gründer dieses unwiederholbaren Parks, einem der schönsten an der Adria, haben die Bewohner Rabs als Zeichen der Dankbarkeit am Eingang in den Komrčar-Park ein Denkmal errichtet. Durch den Park hindurch erstreckt sich im Schatten der Jahrhunderte alten Kiefern ein langer Spazierweg und zudem befindet sich dort eine städtische Badeanstalt.

Die Stadt Rab hat eine hundertjährige Tourismus-Tradition. Einen besonderen Charme versprüht im Sommer die Straßenmalerei in der Mittleren Straße, wenn sich das ganze Stadtzentrum in eine einzige Galerie verwandelt. Unter den zahlreichen Veranstaltungen, die das kulturelle Leben der Insel bereichern, sind am bedeutendsten die „Raber Kulturereignisse“ in der Galerie Knežev dvor, die „Raber Musikabende“ in der Hl. Kreuz-Kirche (Juni-August), doch das gewiss wichtigste und attraktivste Ereignis sind die wiederbelebten Raber Ritterspiele, als Andenken an die ritterliche Verteidigung der Stadt in der fernen Geschichte, die mehrmals im Sommer stattfinden. Ebenso interessant ist die Raber Fjera, die durch die Tausenden mit alten Handwerken und Rollenspielen befassten Teilnehmer den mittelalterlichen Geist der Stadt wiederbelebt.
Ein in Rab verbrachter Urlaub ist ein unwiederholbares Erlebnis, und jeder Besucher trägt die Erinnerungen noch lange Zeit im Herzen.